Schwimmbad Grenchen 1956-2006

Aus der Geschichte der Badekultur in Grenchen


Texte von Peter Meierhofer, Jürg Vifian, Lukas Walter und Rainer W. Walter


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Museums-Gesellschaft
Grenchen




Umschlagtitel der Broschüre herausgegeben von der Baudirektion der Stadt Grenchen.


Situationsplan Schwimmbad Grenchen


Plakat Badifest vom 8. Juli 2006: 50 Jahre Schwimmbad Grenchen.





50 Jahre Schwimmbad Grenchen 1956-2006

Aus der Geschichte der Badekultur in Grenchen


Granges-les-Bains.
Von Rainer W. Walter

Der Wunsch eine Badanstalt zu besitzen war gross – also baute man eine.
Von Rainer W. Walter

Ingenieur liess sich von einem Luxusdampfer inspirieren.
Von Lukas Walter

1986: Ein Baudenkmal verliert sein Format.
Eine kritische Stimme zum 30-jährigen Jubiläum. Von Peter Meierhofer

Béda Hefti 1897-1981, der Architekt des Schwimmbads Grenchen.
Biografische Informationen aus dem Internet zusammengetragen und bearbeitet.

Hans Liechti und Urs Grütter erinnern sich.
Von Rainer W. Walter

50 Jahre Schwimmbad Grenchen 1956-2006. [PDF-Datei]
Broschüre hrsg. von der Baudirektion der Stadt Grenchen. Texte von Jürg Vifian, Lukas Walter und Rainer W. Walter. Vorwort von Claude Barbey, Stadtbaumeister.


Link zu "Grenchen: Bauten der 50er Jahre":
Gartenschwimmbad Grenchen 1956



Link zu "Grenchner Geschichten":
Als das Grenchenbad seine Renaissance erleben sollte





Das Gartenbad im Spiegel der Zahlen

Im Schwimmbad finden die Benützenden nicht allein gute Unterhaltung, sondern gesunden und individuell betriebenen Sport. Das Schwimmbad wird in naher Zukunft noch wichtiger für die Gesunderhaltung der Bevölkerung.

Die Baudirektion rechnet, dass jährlich im Schwimmbad rund 30'000 Kubikmeter Wasser verbraucht werden. Das sind 30 Millionen Liter! – Blicken wir aufs Spitzenjahr 2003 so sehen wir, dass damals gar 45 Millionen Liter besten Trinkwassers verbraucht wurden. Noch eindrucksvoller ist die Zahl der Wasserumwälzungen. Das sind sage und schreibe 4 Millionen Kubikmeter pro Saison oder ganz einfach vier Milliarden Liter!


400 Kubikmeter Holzschnitzel in der Wasserheizung

Seit Jahrzehnten wird das Grenchner Badwasser auf für Badende angenehme Temperaturen aufgeheizt. Als die erste Gasheizung installiert wurde, war das eine kleine Sensation, und man sprach weitherum von den Grenchnern und ihrem geheizten Schwimmbad-Wasser. Es wurde sogar darüber diskutiert, ob das Bio-Gas aus dem Faulturm der Kläranlage verwendet werden könnte. Heute wird das Badwasser mit der Holzschnitzelanlage im Berufsbildungszentrum aufgeheizt. Pro Saison wird eine Heizenergie von 300'000 kWh benötigt. Und diese wiederum entspricht 400 Kubikmeter Schnitzel. Damit leistet die Stadt einen Beitrag zur Bewirtschaftung einheimischen Holzes.

Die Stadt lässt sich das Gartenbad einiges kosten. Der bauliche Unterhalt beläuft sich auf rund 100'000 Franken und die Betriebkosten 800'000 bis 850'000 Franken pro Jahr. Die Einnahmen betragen je nach Sonnentage pro Saison bei 300'000 Franken.

Bleiben wir noch kurz beim Geld: Als das Gartenbad vor genau 50 Jahren eröffnet wurde, beliefen sich die Investitionskosten auf 1,850 Mio. – In den vergangenen zehn Jahren wurden mehrere und etappenweise gestaffelte Sanierungen im Gesamtwert von 6,2 Millionen durchgeführt; das 3,3 fache der seinerzeitigen Erstellungskosten. Inbegriffen in diesem Betrag ist auch die Sanierung des Sportbeckens, die 2007/08 erfolgen und rund zwei Millionen Franken kosten wird.

Rainer W. Walter



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A. Fasnacht, 07/2006