
Ebosahaus 1958

Ostfassade Ebosahaus: Aluminiumguss-Plastik des Tessiner Künstlers Remo Rossi.
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Ebosahaus 1958
Eine gewisse, jedoch bewundernswerte Eigenwilligkeit ist dem Ebosahaus (1958) an der Kapellstrasse beizumessen. Die schlicht gestaltete Ostfassade richtet sich aus auf die Wirkung der Aluminiumguss-Plastik des Tessiner Künstlers Remo Rossi. Die kraftvolle Dynamik der Plastik hebt die die Fassade vollends in in die dritte Dimension. Titel der Plastik: Zusammenarbeit und Vorwärtsstreben.
Der südliche erkerartige Anbau wirkte in der ursprünglichen Farbgebung wie ein ins Gebäude hinein geschobenes kubisches Element. Leichtigkeit vermittelt die sich über die ganze Gebäudelänge ziehende Loggia mit dem Hauseingang.
Das Ebosahaus war das Wohlfahrtshaus der Ebosa AG. Dem Personal stand ein reiches Angebot zur Verfügung, wie Bad- und Duschenräume, Personalrestaurant mit 300 Plätzen, Aufenthaltsraum mit Büchern, Tageszeitungen und Zeitschriften, gut ausgerüsteter Bastel- und Werkraum. Es war ein Anliegen von Paul Glocker (Direktor der Ebosa AG), das Haus bildenden Künstlern als Ausstellungsplattform zur Verfügung zu stellen. Zeitgenössische Kunst bereicherte den Besuch des Wohlfahrtshauses.
Bei der Eröffnungsfeier des Ebosahauses, am 7. Februar 1958, führte ein Ensemble des Berner Stadtorchesters die Komposition "EBOSA-CAPRICCIO à la Glorie de la Machine" des Grenchner Musikers Hans Haug auf. Haug komponierte das Stück eigens für die Eröffnungsfeier des Ebosahauses.
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