Polizeiposten und Wohnhaus Solothurnstrasse Grenchen, Baujahr 1954/55. Architekt: Alfred Christen, Grenchen.


Eingang in den Polizeiposten: Einfach und klassisch.

Die Wohnungen im Haus Polizeiposten galten 1955 als hoch modern. Einbauküchen mit Elektroherd, Warmwasser und Kühlschrank waren nur ein Merkmal.
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Polizeiposten und Wohnhaus Solothurnstrasse 1955
Einmal mehr war es die Neue Wohnbaugenossenschaft Grenchen, die zusammen mit Architekt Alfred Christen ein architekturgeschichtliches Zeichen der 50er Jahre setzte. Der Bau an der Solothurnstrasse umfasste 22 Wohnungen und den neuen Polizeiposten der Kantonspolizei. Die noch junge Baugenossenschaft erstellte die Liegenschaft ohne Unterstützung der öffentlichen Hand für rund 1 Million Franken. Der Bau erfuhr kürzlich eine gelungene sanfte Renovation. Die Charakteristiken blieben erhalten.
Das Gebäude umfasst zwei Wohntrakte und als Südanbau, rechtwinklig nach Westen verlaufend, den Polizeiposten. Der Architekt sah sich gezwungen, die Planung des Hauses den unregelmässigen Grundstückgrenzen anzupassen. Gerade diese Konzession war es, die das Bauwerk in seine originelle, fast ein wenig verwinkelte Form einpasste. Dem Grenchner Architekt Alfred Christen gelang mit dem Polizeiposten und Wohnhaus an der Solothurnstrasse eines seiner besten Werke. Charme und Attraktivität verbunden mit den Eigenheiten der 50er Jahre Architektur kennzeichnen den Bau.
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