
Schulhaus IV Grenchen, 1948-51

Westfassade des Turnhallentrakts
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Schulhaus IV 1948-1951
Im Oktober 1951 fand die Einweihung des neuen Schulhauses statt. Die Schulanlage ist die erste in Grenchen, bei der die Architekten das für die 50er Jahre typische Gruppierungsmodell anwendeten: Aufteilung des Bauvolumens in funktionsbezogene Baueinheiten. Die heute international bekannten Architekten Alfons Barth und Hans Zaugg, Olten, wollten ursprünglich eine räumlich grosszügigere Variante mit gruppierten Einzelgebäuden realisieren, doch das Gelände erwies sich als zu klein. So ergab sich eine dreigliedrige Anlage mit Turnhallentrakt, Schultrakt und Aula-Hauswirtschaftstrakt. Als Pausenareal gestaltete man eine moderne Grünanlage, einbezogen ins Raumkonzept des Projekts.
Ein sehr schönes Beispiel der Fassadenarchitektur (Rasterfassade) verkörpert die Westfassade des Turnhallentrakts. Zwischen ein Pfeilersystem sind die beiden Fensterreihen der sechsfach unterteilten Fassade der oberen Turnhalle eingelegt. Die Fenster liegen in tiefen Kunststeinrahmen und unterstützen die Reliefwirkung. Oben und unten fangen Zierbänder mit eingelassenen Rechteckmustern die kräftige Räumlichkeit der Fassade auf.
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