Grenchen, nein danke, ich lebe gerne in meinem Quartier.

Kultur-Historisches Museum Grenchen:
Eine Austellung im Rahmen der Grenchner Wohntage 2007,
vom 31. Okt. 2007 - 24. Feb. 2008.


fürs Internet aufbereitet von Alfred Fasnacht

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Museums-Gesellschaft
Grenchen





Leben im Lingerizquartier

Inhalt

Die Projekte: Einleitung

Beispiel Kastels & Ziegelmatt

Ziele und Vorgehen

Quartiere: Definitionen & Wahrzeichen

Zufriedenheit & Mobilität

Quartiersbewertung & Sozialraumorientierung

Engagement & Aktivität

Beispiel "Läbigs Lingeriiz"

Hektarraster-Karten

Weitere Informationen, Links


Naherholungsgebiet Aare





Ziele und Vorgehen

Ziele der Befragung.

Vorgehen und Räumlichkeit.

Repräsentativität der Daten.


Ziele der Befragung:


Folgende Ziele wurden mit der schriftlichen Befragung verfolgt:
Abgrenzungen und Wahrnehmung der Quartiere: Wie definiert die Bevölkerung ihreQuartiere? Welche Namen werden verwendet? Welches sind die Wahrzeichen der Quartiere?
  1. Zufriedenheit in Grenchen: Wie ist die Zufriedenheit mit dem eigenen Quartier? Wo liegendie Probleme? Was spricht dafür, in Grenchen einen Wohnsitz zu beziehen? Warum erwägen Personen, innerhalb Grenchens umzuziehen oder aus Grenchen wegzuziehen?
  2. Sozialraumorientierung und Quartierbewertung: Wie beurteilt die Quartierbevölkerung ihr Quartier? Was schätzt sie an ihrer Umgebung? Welche Bedürfnisse werden artikuliert?
  3. Kontaktverhalten und Treffpunkte: Wie ausgeprägt sind Nachbarschaftskontakte in
  4. Grenchen? Welche Rolle übernehmen dabei öffentliche Treffpunkte und Vereine? Welche Kontakte bestehen zwischen Angehörigen unterschiedlicher Nationalität?
  5. Aktivitäten und Engagement: Welchen Stellenwert haben ehrenamtliche Aktivitäten für die Quartiere? Wer ist in welchen Bereichen bereits ehrenamtlich tätig? Welches Potential für ehrenamtliches Engagement der Bevölkerung besteht?
  6. Alltagsaktivitäten und Stadtqualitäten: Wie nutzt die Bevölkerung ihre Stadt für alltägliche Aktivitäten? Welchen Aktivitäten werden in den Quartieren, welche ausserhalb von Grenchen durchgeführt? Was sind die Qualitäten der Stadt Grenchen? Wie werden die zentralen Einrichtungen der Stadt beurteilt?

Vorgehen und Rücklauf


Die Daten wurden im Rahmen einer schriftlichen Briefbefragung erhoben. Die Zufallsstichprobe entstammt dem Einwohnerregister der Gemeinde Grenchen. Angeschrieben wurden Personen ab 18 Jahren. Insgesamt wurde eine Stichprobe von 3'498 Personen gezogen. Diese erhielten Mitte Januar den Fragebogen und ein vorfrankiertes, an die Stadtkanzlei adressiertes Rückantwortcouvert zugestellt. Beiliegend fand sich ein von der Forschungsgruppe der Fachhochschule Nordwestschweiz und der Bauverwaltung der Stadt Grenchen gemeinsam verfasstes und unterszeichnetes Informationsschreiben, welches in wenigen Sätzen Ziel und Zweck der Befragung erläuterte. Zur selben Zeit erschienen in den lokalen Medien kurze Berichte, welche auf die Befragung hinwiesen. Es wurden weder weitere Erinnerungsschreiben verschickt, noch Incentives eingesetzt. Insgesamt betrug der Rücklauf 1073 Fragebogen. Davon waren sechs vollkommen leer bzw. enthielten Hinweise auf den Verweigerungsgrund. Weitere 35 waren weitgehend unausgefüllt, so dass von einer Auswertung dieser Fragebogen abgesehen werden musste. Bei zwei Fragebogen fehlten Seiten. Damit wurden am Ende die Daten von insgesamt 1030 Fragebogen erfasst.



Repräsentativität der Daten


Ein Vergleich der erfassten 1030 Personendaten mit der 3'498 Personen umfassenden Stichprobe zeigt, eine gute, hinsichtlich dem Aspekt Geschlecht sogar eine sehr gute Übereinstimmung mit der Bevölkerung in der Stadt Grenchen.

Bezüglich des Faktors Nationalität ist der Anteil an SchweizerInnen mit 85.5% höher als in der Stichprobe (74.4%). Da der Rücklauf von Personen nicht-schweizerischer Nationalität bei Befragungen vor allem aufgrund sprachlicher Barrieren geringer ausfällt, war hier eine tiefere Rücklaufquote zu erwarten.

In Quartieren wie Schmelzi, Däderiz oder Bachtelen überdurchschnittliche Rücklaufquoten zu verzeichnen; also in jenen Quartieren, in denen die Sprachkompetenz (Muttersprache Deutsch, Bildung) tendenziell höher liegt. Auch diese leichte Verzerrung war aufgrund des Entscheids, eine briefliche Befragung durchzuführen, zu erwarten.




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A. Fasnacht, 12/2007