Der Grunderwerb für den Bahn- und Tunnelbau in Grenchen
"Im Laufe des Jahres 1911 wurde auf der Südseite der Grunderwerb in der Gemeinde Grenchen durchgeführt. Die Bahn fährt dort mitten durch das Dorf hindurch. Mehrere Häuser mussten entfernt und zahlreiche Obst- und Gemüsegärten beansprucht werden. Auf den Bahnbau hin hatte eine grosse Preistreiberei eingesetzt, und es gestalteten sich infolgedessen die Unterhandlungen recht schwierig. Im Dorfgebiet konnten daher nur wenige Kaufverträge freihändig abgeschlossen werden. Auf der Westseite des Dorfes dagegen, von der Kantonsstrasse bis zur Gemeindegrenze, wurde der Kommissär mit sämtlichen Grundbesitzern auf gütlichem Wege einig. Gegen 31 Grundeigentümer musste das Expropriationsverfahren eingeleitet werden." ![]() Oberdorfviadukt Grenchen im Bau, ca. 1912/13. Bild aus: P. O. Zoller: Grenchen, 1913.
Weiter unten liest man:
Das Bundesgericht traf seine Entscheide im Jahre 1913. Die Bundesgerichtsentscheide fielen für die BLS insgesamt Fr. 20000.- günstiger aus, als die von der Expropriationskommission geschätzten Werte. |