1844: in der Schweiz beginnt das Zeitalter der Eisenbahn mit der etwa zwei Kilometer langen Strecke von Saint-Louis nach Basel, dem Endstück der französischen Bahn "Strasbourg-Bâle". Damit war Basel ans europäische Eisenbahnnetz angeschlossen und erhielt den ersten internationlaen Bahnhof der Welt.
Erst mit der Gründung des Schweizerischen Bundesstaates 1848 schuf man die Voraussetzungen und nötigen Impulse für den flächendeckenden Eisenbahnbau. Schon im Jahre 1860 finden wir in der Schweiz ein Schienennetz von etwa 1000 km. Es fehlen die Verbindungen durch die Alpen in Richtung Süden. ![]()
Ende 1872 übertrug das neue Eisenbahngesetz das Konzessionsrecht dem Bund. In einer Volksabstimmung vom 20. Februar 1898 wird das sogenannte Rückkaufsgesetz angenommen, das dem Bund das Recht einräumt, Konzessionen zu kündigen mit dem Ziel, die Bahnen zu Eigentum zu erwerben und zu betreiben. In den Jahren 1900-1909 war es der Eidgenossenschaft möglich, die grossen privaten Eisenbahngesellschaften der Schweiz zu übernehmen. Am 1. Januar 1902 fiel der Startschuss für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), die schon im Jahre 1909, nach der Verstaatlichung der Gotthardbahn, ein Schienennetz von fast 2300 km betrieben. |