Geschichte des Weinbausin Grenchenzusammengestellt von Alfred Fasnacht |
![]() Museums-Gesellschaft Grenchen |
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Inhalt Einleitung, Dank Römer Mittelalter Chronik Stellenwert des Weines Saurer Wein und alte Reben Geographie Zehntenloskauf Neue Zelg Niedergang im 19. Jh. Literarisches und Anekdoten Erinnerungen Neuanfang 1975/76 Bibliographie ![]() |
Mittelalter Im Hochmittelalter, als die Freiherren von Grenchen ihre Burg bewohnten (1000 - 1225), war die Herrschaft Grenchen weltlich und kirchlich eng mit der Westschweiz und insbesondere mit dem Seeland verbunden. Die Herren von Grenchen waren verwandt mit den Herren von Strassberg (Büren a.A.) und mehrfach verschwägert mit den Grafen von Neuenburg und Neuenburg-Nidau. Auch die enge Bindung des hoch-mittelalterlichen Grenchens an das Kloster Erlach ist urkundlich überliefert. Die letzte aus dem Feiherrengeschlecht der von Grenchen, Bertha II von Grenchen, schenkte im Jahre 1225 dem Kloster Erlach ein 4 Schupposen (ca. 16 ha) umfassendes Stück Land zu ihrem und ihres Bruders Seelenheil. Das Grundstück lag unterhalb der Burg. Es handelte sich wohl um einen Teil des Hofachers. Im Mittelalter waren es hauptsächlich die Klöster, die den Anbau von Reben förderten und verbreiteten. Vermutlich ist die ausgeprägte Weinbautradition Grenchens zum Teil in dieser Epoche begründet.
Solothurner Urkundenbuch. Bd 1. Solothurn, 1952. |